Mensch
Der moderne Mensch ist nach wie vor die dominante Lebensform der Erde, doch er unterscheidet sich deutlich vom Menschen des 21. Jahrhunderts. Vor Jahrhunderten begann der Mensch, in die eigene Evolution einzugreifen und seine eigene Entwicklung zu beeinflussen. Innerhalb der Zentrumsstädte beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung infolge hoch entwickelter Medizintechnik rund 110 Jahre. Der jedoch bedeutendste Unterschied ist die Fähigkeit vereinzelter Menschen zur Nutzung sogenannter PSI-Fähigkeiten. Dabei handelt es sich um Menschen, die Kraft ihres Geistes ihre Umgebung beeinflussen. Das Zentrum ist sich dieser Entwicklung bestens bewusst und sucht aktiv nach begabten Menschen, um dieses Phänomen weiter zu untersuchen und für sich zu nutzen.

Evo
Die Erschaffung von Evos war der nächste logische Schritt in den Bemühungen, die Menschheit auf eine höhere Entwicklungsstufe zu bringen. Durch gezielte Eingriffe in das Genom des Menschen und eine rigorose Geburtenkontrolle erschuf das Zentrum Menschen, die nicht unter den Mäkeln natürlich entstandener Menschen leiden. Sie entsprechen dem Idealbild eines modernen Menschen und sind normalen Menschen körperlich meist überlegen und allgemein widerstandsfähiger. Dafür fehlt ihnen jegliche PSI-Begabung, da es sich hierbei um einen noch nicht verstandenen natürlichen Prozess handelt. Es lässt sich auch beobachten, dass Evos überdurchschnittlich oft in den Diensten des Zentrums stehen, doch eine angeborene Loyalität zur Regierung ist nicht mehr als ein Gerücht und entbehrt jeglicher Grundlage.

Adivasi
Wo der Selektionsdruck groß und die Geburtenrate hoch genug ist, kann Evolution in einem ebenso hohen Tempo stattfinden. Adivasi sind eine Art des Menschen, der sich im Laufe der Jahrhunderte an das Leben im lebensfeindlichen Dschungel angepasst hat, welcher weite Teile des südlichen Eurasiens bedeckt. Sie sind kleiner und schneller als gewöhnliche Menschen, besitzen dennoch eine erhöhte Widerstandskraft. Dies befähig die herbivoren Adivasi, auch die zahlreichen giftigen Früchte ihres Dschungels problemlos zu verdauen. Um sich in der Dunkelheit des Dschungels orientieren zu können, hat sich bei ihnen zudem eine Ultraschallwahrnehmung wie bei Flughunden inklusive verlängerter spitzer Ohren entwickelt, was sie auch in absoluter Dunkelheit mit einem präzisen Bild ihrer Umgebung versorgt. Sie leben in Stammesgemeinschaften jenseits der Zentrumstädte und verlassen selten ihren Dschungel, doch einige Stämme unterhalten Beziehungen mit dem Zentrum, sodass hin und wieder ein Adivasi im Dschungel der Zivilisation gesehen wird.

Mutant
Was lange Zeit ein Traum der Genetiker war, ist nun Realität. Niemand weiß, ob es willentlich herbei geführt wurde oder eine Laune der Natur darstellt, doch Gentransfer zwischen unterschiedlichen Spezies führte zum Erscheinen von menschlichen Mutanten, welche Merkmale aus dem Reich der Tiere zeigen. Sie sind ohne Probleme von normalen Menschen zu unterscheiden, denn in der Regel tragen Mutanten die Wesenszüge eines bestimmten Tieres. Dies kann lediglich die Verfärbung der Haut an einigen Stellen bedeuten, auf der anderen Seite jedoch zur Deformation ganzer Körpeteile oder zusätzlicher Gliedmaßen führen. Die Betroffenen sind von der Gesellschaft ausgegrenzt und vom Zentrum gejagt, da sie eine Gefahr für den Genpool der Menschheit darstellen. Doch andererseits...ist Mutation nicht ein notwendiger Schritt zur Evolution? Glücklicherweise für die Mutanten teilen sie nicht nur die körperlichen Auffälligkeiten mit einer bestimmten Tierart, sondern besitzen auch ihre Stärken. Einige Mutanten sind stark genug, um ein Auto zu stemmen, andere wiederrum können im Dunkeln sehen oder mit ihren messerscharfen Klauen jeden zerfetzen, der ihnen nachstellt. Gemeinsam ist ihnen nur das düstere Schicksal, das sie ereilt, sollten sie vom Zentrum ergriffen werden.

Zeneritone
Immer wieder werden Geschichten von Kindern mit enormer PSI-Begabung erzählt, die zu unglaublichen Dingen imstande sind. Was oft fälschlicherweise für ein Kind gehalten wird, ist in Wahrheit ein Zeneritone. Dies sind latent PSI-begabte Menschen, deren körperlicher Alterungsprozess mit dem Einsetzen der Pubertät zum Erliegen kommt. Da während der Kindheit die geistige Entwicklung des Menschen am schnellsten voran geht, erfahren diese Menschen einen enormen neuralen Entwicklungsschub, was ihre PSI-Begabung um ein Vielfaches verstärkt. Wie und warum dieses Ereignis ausgelöst wird, ist unbekannt. Zeneritonen werden als ein mögliches nächstes Glied in der Evolution des Menschen betrachtet. Da Zeneritonen äußerst selten sind und über enormes Potential verfügen, werden sie vom Zentrum mit Hochdruck gesucht und der Forschung zugänglich gemacht. Viele Zeneritonen müssen sich daher als Kind ausgeben, um der Entdeckung und ihren unerfreulichen Folgen zu entgehen.

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